Aus München berichtet Thomas Tamberg Chelseas Drogba (li.)
im Duell mit Bayerns Kapitän Lahm. (Quelle: Reuters) Der FC Bayern München hat ein dramatisches "Finale dahoam" in der Champions League gegen den FC Chelsea mit 3:4 (0:0, 1:1) im Elfmeterschießen verloren. Trotz vollkommener Überlegenheit reichte der Treffer von Thomas Müller (83.) nicht. Didier Drogba (88.) rettete die Blues in der regulären Spielzeit, so dass am Ende das Elfmeterschießen entscheiden musste. Dort versagten den Bayern die Nerven und München verpasste den Titel in der Königsklasse im eigenen Stadion. (Einzelkritik: Gute Noten für die Bayern-Stars) Dabei wollten die Bayern im Finale zuhause in der ausverkauften Allianz Arena Geschichte schreiben. Mehrere dramatische Ereignisse sorgten aber letztlich für große Enttäuschung bei Spielern, Fans und Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters. Viele vergebene Chancen aus dem Spiel, ein verschossener Elfmeter durch Arjen Robben in der Verlängerung und zwei vergebene Strafstöße im abschließenden Elfmeterschießen ließen die Titelträume der Bayern zerplatzen.
redaktion K. Bruns
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Es ist eine höchst unrühmliche Nachspielzeit am grünen Tisch: Denn das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entscheidet an diesem Freitag nicht nur über den Protest von Hertha BSC gegen die Wertung des Relegations-Rückspiels bei Fortuna Düsseldorf. Also darüber, ob Düsseldorf auf- und Hertha aus der Bundesliga absteigt. Das DFB-Sportgericht muss mit einem drastischen Urteil auch ein klares Signal senden, dass sich der deutsche Fußball unmissverständlich von den jüngsten Ausschreitungen distanziert und gewillt ist, das gravierende Sicherheitsproblem aufzuarbeiten. Die beklemmenden Ereignisse in Düsseldorf sind der vorläufige Höhepunkt einer unheilvollen Entwicklung. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga stürmten gewaltbereite Fans des 1. FC Köln den Rasen.
Jetzt ist es amtlich. Der Hamburger SV hat René Adler verpflichtet. Der zehnmalige deutsche Nationaltorhüter unterschrieb am Donnerstag einen Vertrag bei den Rothosen bis zum 30.06.2017. Den Medizincheck hatte Adler bereits Anfang März erfolgreich absolviert. "Ich hoffe, dass ich als Teil der Mannschaft dazu beitragen kann, dass wir hier in Hamburg erfolgreich Fußball spielen", sagte der 27-Jährige. Sportchef Frank Arnesen freute sich, den Wechsel nun perfekt gemacht zu haben: "Wenn man einen deutschen Nationaltorwart mit 27 Jahren ablösefrei holen kann, dann ist das eine spezielle Chance. Diese haben wir genutzt. Ich hoffe, dass er über gute Leistungen beim HSV in die Nationalelf zurückkommen kann. Er ist sehr optimistisch und ehrgeizig, wieder an seine alte Form anknüpfen zu können".
Kevin Kratz hat bei Eintracht Braunschweig einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2014 unterschrieben. Der Mittelfeldspieler (21. Januar 1987; 1,73 m) wechselt von Alemannia Aachen zu den Blau-Gelben und wird künftig die Rückennummer 17 tragen. Der 25-Jährige absolvierte in der zurückliegenden Zweitligasaison 20 Meisterschaftsspiele sowie eine Partie im DFB-Pokal (ein Tor) für die Alemannia. Seine fußballerische Ausbildung genoss Kratz bei Bayer 04 Leverkusen (U19, U23), ehe der gebürtige Eschweiler 2009 zu Alemannia Aachen wechselte. In den folgenden drei Spielzeiten kam Kratz auf insgesamt 68 Einsätze in der 2. Bundesliga (drei Tore, sechs Vorlagen). „Kevin Kratz ist ein spielstarker Mittelfeldakteur, der uns insbesondere im Zentrum künftig noch variabler auftreten lässt. Zudem besitzt er trotz seines noch recht jungen Alters bereits die Erfahrung von knapp 70 Zweitliga-Einsätzen. Wir freuen uns, dass er künftig für Eintracht Braunschweig spielen wird“, äußerte sich Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold zu dem dritten Neuzugang für die Saison 2012/2013. „Eintracht Braunschweig ist ein Traditionsverein mit tollen Fans. Ich hatte im Vorfeld sehr gute Gespräche mit Marc Arnold und Torsten Lieberknecht und bin vom Konzept des Vereins absolut überzeugt. Ich freue mich auf die Zeit, die vor mir liegt“, sagte Kratz


